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Jugend forscht an der FOSBOS Triesdorf

Windkanal für den Pinguin - Jugend forscht 2021

Frauen-Power der Beruflichen Oberschule Triesdorf mit mehreren Projekten erfolgreich

Die gewissenhafte Ausarbeitung pfiffiger Ideen gepaart mit wissenschaftlichem Eifer zahlte sich für drei Schülerinnen der Beruflichen Oberschule Triesdorf bei ihrer Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht“ aus. Im Regionalwettbewerb, der erstIMG 9611malig auf Distanz und digital ausgetragen werden musste, erzielten sie Spitzenplätze in den Themengruppen Biologie und Physik.
Das erfreuliche Ergebnis knüpft an die langjährige Erfahrung unserer Schule an, die bereits seit 2013 regelmäßig bei Jugend forscht vertreten ist. Charakteristisch für die Auswahl der Themen sind anspruchsvolle Aspekte, die von Nutzen und Nachhaltigkeit bis zum Potential für Weiterentwicklungen reichen. Letztlich entscheidend für den Erfolg ist jedoch der Ehrgeiz der Schülerinnen zu nennen.

Vanessa beobachtete in ihrem Projekt an Blaukrautblättern den sogenannten Lotus-Effekt. Mit dem Abperlen von Flüssigkeiten bei gleichzeitiger Aufnahme von Schmutzpartikeln ging es ihr um die Übertragung dieses Naturphänomens auf eine technische Anwendung. Sie gewinnt damit Erkenntnisse für ein Verfahren, wie Oberflächen mit einfachen Mitteln schmutzunempfindlich gemacht werden können, quasi ein (Selbst-)Reinigungseffekt für Metalloberflächen. Belohnt durch die Juroren mit dem dritten Platz im Themenfeld Biologie.
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Platz zwei in Biologie erzielte Anna, die sich mit einer effektiven Recycling-Idee als engagierte Vertreterin in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz beweisen konnte. Mit ihrem Ansatz zielt sie auf reduzierten Lebensmittelverbrauch. Gemüsereste werden zum Recyceln genutzt und die Wirkung von Pflanzenhormonen untersucht, um das Wachstum zu verbessern. Das ‚Re-Growing‘ in Form zahlreicher Zuchtansätze, die auf den Fensterbänken der elterlichen Wohnung drapiert wurden, hat sich gelohnt.


IMG 9604Pinguine hatten es der Schülerin Lea angetan. So plump die Bewegung dieser flugunfähigen Seevögel an Land auch erscheinen mag, so sehr hatten deren aerodynamische Form und elegante Bewegung unter Wasser das Interesse von Lea geweckt. Sie konstruierte in optimaler Weise einen Windkanal, der nachweislich mit Messeigenschaften professioneller Einrichtungen konkurrieren kann, und wurde von der Jury mit Platz eins in Physik ausgezeichnet. Daher wird Lea unsere Schule beim Landeswettbewerb vertreten. Sicher ist, dass auch die Jury der nächsten Ebene beeindruckt von der Leistung der Schülerin sein wird.
Wir danken allen Teilnehmerinnen für ihr Engagement und ihren Fleiß, und wünschen Lea viel Erfolg beim Landeswettbewerb.


Bianka Woigk

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