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Jugend forscht an der FOSBOS Triesdorf

FOS Triesdorf erfolgreich beim „SCHAFFST DU!“ – Motto von Jugend forscht 2020

Die Beteiligung am bundesweiten Wettbewerb „Jugend forscht“1 ist für die FOS Triesdorf seit vielen Jahren ein feststehendes Ereignis mit einer Kontinuität, auf die wir stolz sein dürfen.
In diesem Jahr nahmen mehrere SchülerInnen der 13. Klassen die Gelegenheit wahr, die naturwissenschaftlich anspruchsvollen Themen ihrer Seminararbeiten einzubringen. Sie nutzten damit die Chance, mit entsprechenden Aufbereitungen die Erkenntnisse ihrer Untersuchungen einem interessiertem Fachpublikum sowie einer kritischen Wettbewerbsjury vorzustellen. Die Diskussionen mit anderen Schülern, der Kontakt zu Wissenschaftlern sowie die konkreten Rückmeldungen durch die in der Jury vertretenen Experten dürfen im allgemeinen als wertvolle Meilensteine auf dem Weg zu einer wissenschaftlichen Karriere gewertet werden.
Mit einer breit gefächerten Themenvielfalt nahmen unsere vier KandidatInnen2 die Herausforderung an, zeitgemäße Aspekte aus Biologie und Umwelt abzudecken und konnten großartige Erfolge erzielen.
Katharina Götz untersuchte - in Anlehnung an Untersuchungsmethoden der forensischen Entomologie - Verwesungsvorgänge tierischen Gewebes. Lisa Nebel entwickelte eine Methode, die es erlaubt, die Konzentration von Mikroplastik effektiv im Gewässer zu untersuchen. Die Fortpflanzungsfähigkeit von Schafherden stand bei Anastasie Ramin im Fokus. Sie nutzte die Erfahrungen ihrer Praktikumszeit aus der 11. Klasse, um in umfangreichen Untersuchungen den Zusammenhang der Ernährung mit häufigen Mehrlingsgeburten bei Schafherden zu ergründen. Ein topaktuelles Thema behandelte Thomas Graf, der die Keimabtötung durch den Fotosynthesefarbstoff Chlorophyll mit beeindruckenden Experimenten belegte.
Belohnt wurden die TeilnehmerInnen mit der Einladung zur Absolvierung besonderer Praktika in diversen Unternehmen, Abonnements von Fachzeitschriften und einem 1. Platz als Regionalsieger im Fachbereich Biologie. Thomas Graf war damit nominiert, unsere Schule in München beim Landeswettbewerb zu vertreten, der leider aufgrund der aktuellen Gesundheitssituation um COVID-19 abgesagt wurde. Dies bedauern wir sehr, da wir Herrn Graf zugetraut hätten, auch die nächste Hürde zum Bundeswettbewerb zu überwinden.
Die Urkunde allein, die alle Teilnehmer des Wettbewerbes erhalten, beweist, dass die Jungforscher zu den Besten des naturwissenschaftlichen Nachwuchses gehören. Sie haben gezeigt, selbst wenn die Herausforderungen weit über die Fähigkeiten des üblichen Schulstoffes hinausgehen, sie können erreichen, was sie sich vorgenommen haben.
„SCHAFFST DU!“ hieß der diesjährige Slogan. Gebührender Dank nochmals an unsere SchülerInnen für das Engagement, mit dem sie sich hier eingebracht haben.

Bianka Woigk


1www.jugend-forscht.de
2
Anna Wucherer, unsere fünfte Kandidatin, legte ebenfalls eine vielversprechende Arbeit vor, konnte am Wettbewerbstag aber aus persönlichen Gründen leider nicht teilnehmen.

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