Jugend forscht 2026 - Wettbewerbe
Großer Erfolg beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in München
Leon Kohr aus Triesdorf und Ben Scheitl aus Ansbach, die sich als Sieger des Regionalwettbewerbs für den Landeswettbewerb qualifiziert hatten, konnten auch in München beeindruckende Erfolge erzielen.
Ben Scheitl erreichte mit seinem Projekt „Pyrolyse von PE zu Treibstoffen“ den zweiten Platz im Fachgebiet Chemie. Zusätzlich wurde er mit zwei attraktiven Sonderpreisen ausgezeichnet:
„Forschungspraktikum Chemie an der LMU“
„DRÄXLMAIER-Sonderpreis für „Nachhaltige Antriebstechnik“
Leon Kohr überzeugte mit seiner Arbeit „Entwicklung eines Windkanals zur Untersuchung aerodynamischer Fähigkeiten von Insekten“. Dafür erhielt er einen 1. Preis im Fachgebiet Physik sowie den Sonderpreis der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt. Damit qualifizierte er sich für den Bundeswettbewerb.
Leon ist der erste Schüler unserer Schule, dem dieser besondere Erfolg gelingt. Wir sind sehr stolz auf seine herausragende Leistung und wünschen ihm viel Erfolg beim Bundeswettbewerb.
Wir gratulieren beiden Schülern herzlich zu diesen außergewöhnlichen Leistungen und ihrem großen Engagement!
Bianka Woigk
Erfolgreiche Teilnahme der Fach- und Berufsoberschule Triesdorf beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Nürnberg
Mit großem Erfolg hat die Fach- und Berufsoberschulen Triesdorf am diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Nürnberg teilgenommen. Austragungsort für die Region Mittelfranken war in diesem Jahr erstmals die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm-Hochschule). Insgesamt fünf Triesdorfer Schülerinnen und Schüler präsentierten dort ihre jeweiligen Forschungsprojekte.
Ziel des renommierten Nachwuchswettbewerbs „Jugend forscht“ ist es, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern sowie kreatives, forschendes Lernen und besondere Leistungen und Begabungen in diesen Bereichen zu fördern. Der Wettbewerb steht im Jahr 2026 unter dem Motto „Maximale Perspektiven“.
Die beiden westmittelfränkischen FOS/BOS-Standorte Triesdorf und Ansbach waren die einzigen Fach- und Berufsoberschulen unter den teilnehmenden Bildungseinrichtungen. Besonders bemerkenswert sind vor diesem Hintergrund die erreichten Ergebnisse: Alle teilnehmenden Triesdorfer und Ansbacher Schülerinnen und Schüler konnten die Jury mit ihren Projekten überzeugen und wurden jeweils mit Preisen ausgezeichnet.
Für die FOS/ BOS Triesdorf erhielt Leon Kohr (FOS 13) im Fachgebiet Physik für sein Projekt zur „Entwicklung eines Windkanals zur Untersuchung aerodynamischer Fähigkeiten von Insekten“ den 1. Preis. Mit dem selbst entwickelten Versuchsaufbau untersuchte er die Flugleistung verschiedener Insektenarten und leistete damit einen spannenden Beitrag zur Verbindung von Biologie und Physik.
Im Bereich Biologie und Geowissenschaften präsentierten die Teilnehmenden vielfältige und aktuelle Forschungsfragen. Die Themen reichten dabei von der Extraktion von Nitrat aus Abwässern mithilfe von Wasserspinat (Leon Heyder, FOS 13), über eine Standortanalyse zur Insektenfreundlichkeit verschiedener Flächen (Lisa Jung, FOS 13), bis hin zu einem Vergleich von Spontangärung und Gärung mit Reinzuchthefen bei der Apfelweinherstellung (Lea Rösch, FOS 12). Ein weiteres Projekt beschäftigte sich mit der Analyse des Wirkungsgrades von Schafswolle als organischem Dünger (Tobias Hohenberger, FOS 13).
Lisa Jung und Leon Heyder konnten mit ihren Arbeiten sowohl zwei Drittplatzierungen als auch zwei Sonderpreise erreichen. Die beiden Projekte von Lea Rösch und Tobias Hohenberger wurden ebenfalls mit Sonderpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sonderpreis für Ressourceneffizienz und Zirkularität, der vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit verliehen wurde. Die prämierten Arbeiten der Schülerinnen und Schüler passen zugleich hervorragend zum Profil der FOS/BOS Triesdorf als „Umweltschule in Europa“. Hier stehen im laufenden Schuljahr unter anderem die Themen „nachhaltige Ernährung und Klimawandel“ sowie die „biologische Vielfalt in der Schulumgebung“ im Fokus.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde die betreuende Lehrkraft: Bianka Woigk erhielt den Betreuer-Sonderpreis für ihre engagierte und langjährige Förderung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Mit großem Einsatz unterstützt sie junge Forschende dabei, eigene Fragestellungen zu entwickeln, wissenschaftlich zu arbeiten und ihre Ergebnisse überzeugend zu präsentieren.
Der überdurchschnittliche Erfolg der Fachoberschüler macht deutlich, dass die FOS/BOS für MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler sehr gute Ausgangsbedingungen für den Einstieg in die Welt der Forschung bieten.
Schulleiter Gernot Helmreich gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Betreuungslehrkräften herzlich zu ihren Erfolgen beim Regionalwettbewerb und drückt Leon Kohr die Daumen für die Teilnahme am Landeswettbewerb vom 13. bis 15. März in München.
Helmreich gibt sich überzeugt: „Der Erfolg unserer jungen Forscherinnen und Forscher zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in unseren Schülerinnen und Schülern steckt. Wenn Jugendliche die Möglichkeit bekommen, eigene Fragen zu entwickeln und wissenschaftlich zu bearbeiten und von kompetenten wie engagierten Lehrkräften begleitet werden, entstehen beeindruckende Ergebnisse. Dass gleich zwei Fachoberschulen aus Westmittelfranken beim Wettbewerb so erfolgreich sind, bestätigt zudem, dass unsere Fach- und Berufsoberschulen in der Region hervorragende Arbeit zur Vorbereitung auf ein Hochschulstudium im MINT-Bereich leisten.“
Maximilian Heller und Harald Dösel

