Jugend forscht an der FOSBOS Triesdorf
Jugend forscht in Triesdorf: Projekte der Umweltschule
Im Rahmen des Wettbewerbs Jugend forscht präsentierten Schülerinnen und Schüler unserer Schule eigene Forschungsarbeiten. Inhaltlich orientierten sich die Projekte an den Zielen, die sich unsere Schule als Umweltschule gesetzt hat. Zum Schwerpunkt „Nachhaltige Ernährung und Klimawandel“ arbeiteten Lea und Tobias: Lea vergor eigenen Apfelsaft und stellte durch Naturgärung einen Wein her. Dabei setzte sie sich mit den Bedingungen auseinander, unter denen Fermentation zuverlässig gelingt. Tobias ging einer Fragestellung aus der nachhaltigen Landwirtschaft nach und untersuchte, ob sich Salat und Radieschen mit Schafwolle düngen lassen. In Versuchsreihen verglich er Wachstum und Entwicklung der Pflanzen unter unterschiedlichen Bedingungen und prüfte, inwiefern Schafwolle als natürlicher Dünger und Bodenverbesserer wirken kann. Das Projekt verband Nachhaltigkeit, Ressourcennutzung und pflanzenphysiologische Aspekte. Leon H. untersuchte, wie Wasserspinat den Nitratgehalt von Wasser reduzieren kann. Sein Projekt verknüpfte ökologische Fragestellungen mit einem konkreten Lösungsansatz: Pflanzenwachstum als natürliche Möglichkeit zur Verbesserung der Wasserqualität. Das Ziel „Biologische Vielfalt in der Schulumgebung“ griffen Lisa und Leon K. auf: Lisa widmete sich der Frage, welche Bedingungen für Insekten besonders günstig sind. Im Mittelpunkt standen Faktoren wie Wasserverfügbarkeit, offener Boden, geeignete Rückzugsräume und die Gestaltung von Lebensräumen. Die Arbeit soll dazu beitragen, die Insektenvielfalt in der Schulumgebung gezielt zu fördern. Einen technischen Schwerpunkt setzte Leon K., der einen Windkanal entwickelte, um Un-reinheiten im Strömungsverlauf von Insekten zu untersuchen. Neben der Konstruktion stand die kontrollierte Gestaltung der Versuchsbedingungen im Fokus, etwa Strömung, Stabilität, Beobachtbarkeit und Sicherheit. Der Aufbau zeigte eindrucksvoll, wie technische Entwicklung und biologische Fragestellungen ineinandergreifen können. Alle Projekte zeichneten sich durch eigenständiges Arbeiten, wissenschaftliches Vorgehen und hohe Motivation aus. Zugleich leisten sie einen weiteren Beitrag dazu, unsere Schule umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten.
Bianka Woigk

