Lehrfahrt ins Allgäu
Am Dienstag, den 16. Juni 2026 fand eine Lehrfahrt der Klasse 11b zusammen mit der L12a der Berufsschule statt. Der Bus startete um 07:00 Uhr von Triesdorf und machte einen kurzen Zwischenstopp in Legau, wo sich der Betrieb Rapunzel befindet, der sich als Hersteller von Biolebensmitteln einen Namen gemacht hat und als Pionier der Biobranche gilt. Danach ging es weiter zum Highlight des Tages: In Marktoberdorf gingen die Klassen zum Mittagessen ins Dieselross-Restaurant, um direkt im Anschluss eine Werksbesichtigung bei Fendt, einem der bekanntesten Traktorenhersteller, zu erhalten. Der anfängliche Markenfilm zeigte die Historie, Organisation und weltweiten Standorte des Betriebs auf. Zu erwähnen ist, dass Fendt den weltweit ersten Großtraktor mit stufenlosem Antrieb („Vario-Getriebe“) baute. Diese Innovation gilt heute als Standard in der Branche. Nach wie vor reklamiert Fendt für sich, durch spezielle Premium-Qualität die Führungsrolle im Landtechniksektor einzunehmen.
Nach der filmischen Einführung wurden die knapp 50 Schüler mit Begleitlehrkräften (Hr. Hauk, Fr. Jäger, Hr. Diepold) in 4 Gruppen geteilt und mit Warngurten, Schutzbrillen sowie einem Audio-Guide mit Kopfhörern ausgestattet. Dies garantierte, dass alle Teilnehmer die Erklärungen der Werksführer trotz des Lärms in der Produktion gut verstehen konnten. Die Führung dauerte insgesamt zweieinhalb Stunden (inklusive kleiner Trinkpause) und zog sich über eine Strecke von ca. anderthalb Kilometer. Entlang der kompletten Produktionsstraße konnte man den Monteuren über die Schulter schauen und so einen guten Eindruck davon erhalten, wie aus den über 20 Tausend Einzelteilen am Ende ein fertiger Traktor entsteht und die Produktionshallen verlässt. Vor Antritt der Heimreise wurden alle Teilnehmer noch mit einem Werbepräsent ausgestattet, einem Fendt-Cappy, was sonst. Denn: Wer Fendt fährt, führt.
Markus Diepold

